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Jan 27 2019

 

Foto: VTH/Lehmann

 

Rückschlag im Abstiegskampf

Das Volleyball-Team Hamburg hat sein Heimspiel am Samstag gegen Blau-Weiß Dingden mit 0:3 (20:25, 23:25, 20:25) verloren. Vor 433 Zuschauern verpassten es die Hamburger Volleyball-Damen, mit dem fünften Sieg in Folge einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen.

Durch die vier Siege in Serie hatten sich die Hamburgerinnen in den letzten Spielen ein großes Selbstvertrauen erspielt. Vielleicht haben die Siege aber auch die Erwartungshaltung für das Spiel gegen Blau-Weiß Dingden geändert. Denn von dem erspielten Selbstvertrauen war schon zu Beginn des Spiels nichts mehr zu sehen. Der SV Blau-Weiß war über alle drei Sätze die spielbestimmende Mannschaft, nutzte die vielen Fehler der Gastgeberinnen und erspielte sich gleich zu Beginn eine Vier-Punkte-Führung, die das junge Hamburger Team zwar immer wieder verkürzen, jedoch nie ausgleichen konnte. Folglich ging der erste Satz mit 25:20 souverän an die Dingdenerinnen.

Im zweiten Satz gelang es der Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier phasenweise den Gegner vor Probleme zu stellen. Beim Stand von 9:8 gingen die Hamburgerinnen sogar erstmals in Führung. Durch eigene Fehler gelang es dem Team jedoch nicht sich abzusetzen, und so mussten die VTH-Damen den zweiten Satz doch noch mit 23:25 den Gästen überlassen. Im dritten Satz konnten die Gastgeberinnen bis zum Stand von 19:19 mithalten und durften hoffen, doch noch ins Spiel zurückzukommen. Doch eine starke Aufschlagserie von Pauline Kappmeyer machte diese Hoffnungen zunichte. Mit 25:20 gewannen die Gäste den dritten Satz und damit das Spiel.

Für VTH-Trainer Jan Maier eine bittere Niederlage, die er nicht nur auf das gute Spiel der Gäste zurückführte: "Der Sieg für Dingden geht absolut in Ordnung. Wir haben es von Beginn an nicht geschafft, das berühmte emotionale Niveau aufs Feld zu bringen, das eine Grundvoraussetzung ist, um eine gute Leistung bringen zu können. Dazu haben wir viel zu viele Eigenfehler gemacht, um das Spiel gewinnen zu können. Wir werden dieses Spiel aufarbeiten, um daraus zu lernen. Erst danach werden wir dieses Spiel abhaken und den Blick auf das nächste Spiel in Leverkusen richten."

Am kommenden Samstag reisen die VTH-Damen zum Tabellenzweiten Bayer Leverkusen (Beginn 20 Uhr). Es folgt eine weitere Auswärtspartie bei den Sportfreunden Aligse (9. Februar, 15 Uhr), ehe das nächste Heimspiel in der CU Arena auf dem Programm steht. Dort empfangen unsere Volleyballerinnen am Samstag, den 16. Februar RPB Berlin (19 Uhr).

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