HNT - News und Infos

Mai 13 2019

 

Norddeutsche Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften (3.-5. Mai)

Mit sechs Schwimmerinnen und Schwimmern waren wir am ersten Mai-Wochenende in Magdeburg am Start. Nicht alle Qualifizierten waren nach Magdeburg gereist. Einige zogen die Hamburger Mastersmeisterschaften vor, andere scheuten bei nur einer qualifizierten Strecke den Aufwand oder waren nach der Qualifikation durch Krankheiten und Verletzungen nicht in Form. Die mitgereisten HNTler stellten sich der zahlreichen Konkurrenz in drangvoller Enge, die bei einer Veranstaltung dieser Güte und Anspruch von den sportlichen Umständen schon die Grenzen des Zumutbaren oft überschritt.

Bei den 50 m Sprints war es so voll auf der Brücke, dass etliche Sportler den rechtzeitigen Zugang nur über ein Schutzgeländer erreichen konnten. Auf dem Rückweg war es teilweise nur so möglich. Beim Einschwimmen wurden die Sprints zeitweilig extrem gefährlich von beiden Seiten gestartet. Das sollten die Trainer besser wissen, aber auch der Veranstalter ist hier nicht eingeschritten.

Trotz allem freuen wir uns über viele neue Bestzeiten und tolle Platzierungen: Lena Cramer (2004) konnte kurz nach dem Trainingslager noch keine neuen Bestzeiten herausschwimmen, gewann aber Bronze im Jahrgang über 100 m Freistil (1:00,19 Min.) und holte drei weitere Platzierungen unter den Top Ten. Ihr Fokus liegt auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende des Monats in Berlin.

Die Qualifikation für die DJM schaffte auch Phelina Sarre (2006) mit einem neunten Platz über 50 m Freistil in neuer Bestzeit von 29,51 Sekunden. Überglücklich, endlich einen richtigen Sprung auf der 100m-Brust-Strecke gemacht zu haben, war auch Vivien Hanke (2006). Sie erschwamm einen elften Platz in einer Zeit von 1:22,29 Minuten. Gleich fünf neue Bestzeiten abgeliefert hat Levin Peters (2005). Er kam über 200 m Schmetterling in 2:28,17 Minuten auf Rang sechs, über 100 m Schmetterling in 1:05,06 Minuten auf Platz zehn.

 

Hamburger Kurzbahnmeisterschaften (5. Mai)

Die Medaillendichte bei den internationalen Hamburger Mastersmeisterschaften ist traditionell bezogen auf die Zahl der Meldungen sehr hoch. So stiegen unsere zehn HNT-Teilnehmer dieses Jahr bei 35 Starts auch gleich 27-mal auf das Podest – zumindest, wenn sie nicht bereits wieder anderweitig am Start oder im Wasser waren. Leider fanden teilweise Ehrungen parallel zu Wettkämpfen statt.

Es war auch schade und unverständlich, dass die Meisterschaften überhaupt auf der Kurzbahn ausgetragen wurden. Meisterschaften auf der Langbahn hätten der Veranstaltung gut zu Gesicht gestanden. Zumal nicht wenige Masters im August im koreanischen Gwangju auf der Langbahn bei den Weltmeisterschaften starten wollen und es doch so wenige richtige/reine Masterswettkämpfe auf der Langbahn gibt, um eben dies zu testen und Erfahrungen zu sammeln.

So wurden Wettkämpfe und Medaillen im Akkord runtergespult und nahmen der Veranstaltung ein wenig die verdiente Würdigung und Möglichkeiten der sportlichen Leistungen. Unser Abschneiden ist dennoch erfreulich. Es wurden sogar sieben neue persönliche Bestzeiten geschwommen – das ist bei Masterswettkämpfen immer eine Erwähnung wert.

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