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Nov 25 2019

 

 

Der gespannte Bogen über die Distanzen im Aikido

Der diesjährige November-Lehrgang unserer Aikido-Abteilung fand an der Sportanlage Opferberg statt. Alles war gut vorbereitet, die Matte schon aufgebaut und wir warteten gespannt auf Frank Zimmermann, sein Aikido und seinen Uke, den guten Herrn Lars. Die beiden wurden zum Glück vom Stau verschont und trafen pünktlich aus dem tiefsten Süden ein.

Frank startete den Lehrgang etwas ungewöhnlich. Die Fragerunde zu den Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überrumpelte doch einige. Dennoch kamen interessante Rückmeldungen.

Thema des Lehrgangs waren Techniken aus verschiedenen Distanzen. So erläuterte Frank zunächst fünf verschiedene Kategorien und zeigte eine Tritt-Schlag-Kombination als erste Übung. Mit seinem mitgebrachten "Spielzeug" konnte realitätsnah geübt werden. Aufbauend mit diesen Übungen spannte Frank einen interessanten Bogen.

Noch mit Spielzeug in der Hand wurde Uke dann auch schon geworfen. Der Koshi-Nage sollte nur freigeworfen werden, ging weiter über eine Bodenkampfhaltetechnik und endet mit Uke auf dem Nage. Diese Verkettung wurde nach dem Ich-packe-meinen-Koffer-Spiel aufgebaut.

Die Angriffskombination vom Anfang wurde auch auseinandergenommen und für jede Attacke eine Technik geübt. Der erste Teil endete dann mit Kreativitätseinsatz der höher Graduierten und mit Wiederholung für die Anfänger.

Während der Pause entdeckte Frank Franzbrötchen für sich und startete danach wieder mit uns durch. Es begann mit Reaktionsübungen, die dann als Ausgangssituation für die zweite Einheit genutzt wurden. Mit der offenen Hand wurde die Schulter des Partners attackiert, um einen Schlag zum Kopf effektiv zu simulieren.

Mit diesem Schlag lies Frank verschiedene Techniken üben. Spannend war dabei sein Trei-Sabaki. Dieser war ihm besonders wichtig, denn er war essenziell fürs Gelingen aller Techniken und eine Aufschlüsselung des Tai-Sabaki in drei wichtige Elemente. Eindrucksvoll und mutig ließ sich der gute Herr Lars dafür einen Gürtel fest um den Hals legen.

Damit zum Schluss keiner den Glauben an die klassischen Angriffe verlor, gab es noch Techniken aus Yokumen-Uchi. Mit diesen Übungen schoss Frank seinen Pfeil vom gespannten Bogen ab, ließ erkennen, wo die unüblichen Trainingsvariante ihren Zusammenhang zum Aikido haben und traf genau in die Mitte der Scheibe.

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